Was wissen Regierungen? Was haben Zeugen unter Eid ausgesagt? Und wie geht der UAP-Enthüllungsprozess weiter?
„Disclosure" bezeichnet den politischen und institutionellen Prozess, durch den offizielle Stellen oder Regierungen anerkennen, dass UAP real sind, deren Ursprung unklar ist, und möglicherweise nicht-menschliche Intelligenzen beteiligt sind. Disclosure ist kein Ereignis, sondern eine Entwicklung.
Der Prozess lässt sich in drei Stufen einteilen:
Anerkennung, dass UAP real und technologisch unerklärlich sind.
Evidenz: Pentagon-Videos, ODNI-Berichte, Aussagen unter Eid.
Status: Faktisch erreicht
Offenlegung geheimer Bergungs- und Reverse-Engineering-Programme.
Evidenz: Whistleblower-Aussagen unter Eid (Grusch, Barber u. a.).
Status: Offiziell bestritten
Staatliche oder offizielle Bekanntmachung, woher die Phänomene stammen und wer oder was dahintersteht.
Evidenz: Bislang nicht absehbar.
Status: Steht aus
Vor allem Karl Nell (Oberst a.D., zuvor in der UAP Task Force) beschreibt die USA als in einer Phase der kontrollierten Disclosure: einem geplanten, graduellen Prozess, der die Öffentlichkeit schrittweise vorbereiten soll, ohne den sozialen und institutionellen Schock einer vollständigen, plötzlichen Enthüllung. Nell skizzierte dafür im November 2023 auf dem SOL-Foundation-Symposium einen „Kampagnenplan" (→ Chronologie-Eintrag). Ähnlich äußern sich Luis Elizondo und der Journalist Ross Coulthart, der den Prozess als gesteuert beschreibt. Auch Dr. Phil McGraw sprach von einer gezielten Vorbereitung der Öffentlichkeit, nachdem ihm das Weiße Haus vorab Akteneinsicht gewährt hatte.
26. Juli 2023 — US-Repräsentantenhaus, National Security Subcommittee · Die bedeutendste UAP-Anhörung in der US-Geschichte
Grusch diente als Oberstleutnant der US Air Force, war Geheimdienstoffizier beim NRO (National Reconnaissance Office) und nach eigenen Angaben UAP-Ansprechpartner der nationalen UAP-Task Force.
Er reichte 2022 eine Whistleblower-Beschwerde beim Inspector General der Nachrichtendienste (ICIG) ein; im April 2023 ließ er die zur Veröffentlichung bestimmten Angaben durch das DOPSR-Verfahren des Pentagons freigeben. Der Inspector General stufte seine Meldung als „glaubwürdig und dringend" (credible and urgent) ein.
Einordnung: Grusch hat die Informationen nicht selbst gesehen, sondern von 40 vertrauenswürdigen Personen mit direktem Zugang erhalten. Seine Aussage ist Zeugnisbeweis, kein Direktbeweis.
Primärquelle: Schriftliche Aussage unter Eid, House Oversight, 26. Juli 2023 (congress.gov, PDF)
Commander David Fravor führte als Staffelchef der VFA-41 eine Trainingsmission über dem Pazifik etwa 100 Meilen südwestlich von San Diego. Der zur Nimitz-Kampfgruppe gehörende Aegis-Kreuzer USS Princeton hatte zuvor über zwei Wochen lang auf Radar immer wieder unbekannte Objekte detektiert, die aus großen Höhen abrupt auf niedrige Höhen absanken — ohne erkennbare Antriebssysteme.
Fravor und sein Wingman Alex Dietrich (zwei weitere Piloten flogen parallel) wurden zu dem Objekt geleitet. Was Fravor sah: Ein weißes, glattes, tic-tac-förmiges Objekt, ca. 12–15 Meter lang, ohne Flügel, ohne Steuerflächen, ohne Triebwerke oder sichtbare Abgasfahne.
Es schwebte über einer kreisförmigen Wasseraufwühlung. Als Fravor spiralförmig auf es zuflog, spiegelte das Objekt seine Bewegung — und als er direkt auf es zusteuerte, beschleunigte es augenblicklich und verschwand in wenigen Sekunden aus dem Sichtfeld.
Es tauchte Sekunden später bei einem 60 Seemeilen entfernten Rendezvous Point wieder auf, den Fravor als nächsten Treffpunkt für seine Staffel angegeben hatte.
„Ich bin kein UFO-Fanatiker. Das bin ich nicht. Aber ich sage Ihnen: Was wir mit vier Augenpaaren über einen Zeitraum von fünf Minuten gesehen haben — wir haben nichts, das auch nur annähernd heranreicht."
Auf die Frage, ob das Tic-Tac das Produkt irgendeiner Nation der Erde sein könne: „Nein. Ich denke, es liegt weit jenseits unserer derzeitigen Materialwissenschaft — und der Fähigkeiten, die wir hatten, die wir derzeit haben und die wir in den nächsten 10 bis 20 Jahren haben werden."
Fravor betonte: Er habe keine Erklärung. Keine Theorie. Nur die Tatsache, dass er etwas sah, das jenseits jeder bekannten Physik und Technik operierte.
Einordnung: Fravor ist ein Direktzeuge mit 18 Jahren Kampferfahrung. Seine Aussage wird durch die Radaraufzeichnungen der USS Princeton, die FLIR1-Infrarotaufnahme einer nachfolgenden Besatzung und drei weitere Besatzungsmitglieder gestützt. Er hat keinerlei institutionellen Anreiz zur Übertreibung.
Primärquelle: Schriftliche Aussage unter Eid, House Oversight, 26. Juli 2023 (congress.gov, PDF)
Ryan Graves war Pilot beim US-Marinefliegergeschwader VFA-11 an der Ostküste und flog F/A-18 Super Hornets. Ab 2014, nach einer Radar-Software-Aufrüstung, tauchten auf den Schirmen seiner Staffel täglich unbekannte Objekte auf: stationär bei Hurrikanwinden der Kategorie 4, in gesperrtem Militärluftraum, ohne Transpondersignale, stundenlang — um dann auf Überschallgeschwindigkeit (Mach 1,1–1,2) zu beschleunigen.
Zunächst hielt die Staffel die Kontakte für Gerätefehler des neuen Radars. Das änderte sich, als 2014 in der Warnarea W-72 vor Virginia Beach zwei Super Hornets von einem Objekt durchflogen wurden: ein dunkelgrauer bis schwarzer Würfel in einer durchsichtigen Kugel, geschätzte 1,5–4,5 Meter Durchmesser, der bis auf rund 15 Meter an die führende Maschine herankam. Der Flug wurde sofort abgebrochen; die Staffel erstattete Sicherheitsbericht — eine offizielle Reaktion blieb aus.
Graves' Kernbotschaft vor dem Kongress: Nicht die Objekte selbst sind das größte Problem — es ist das völlige Versagen des Meldesystems. Piloten melden keine UAP, weil es Karriereende bedeutet. Keine Meldungen bedeutet keine Daten. Keine Daten bedeutet kein Verständnis des Problems. Er gründete „Americans for Safe Aerospace", um diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Einordnung: Graves war Direktzeuge eines anhaltenden, routinemäßigen Phänomens — nicht einer singulären Begegnung. Sein Bericht wird durch Radardaten, die Infrarotaufnahmen (Gimbal/GoFast) und die Sicherheitsmeldungen seiner Staffel gestützt.
Primärquelle: Schriftliche Aussage unter Eid, House Oversight, 26. Juli 2023 (congress.gov, PDF)
Alex Dietrich flog als direkter Wingman von Fravor beim Nimitz-Vorfall. Während Fravor eine Spirale auf das Objekt zuflog, beobachtete Dietrich aus sicherem Abstand und sicherte die Formation. Ihre unabhängige Beschreibung deckt sich vollständig mit Fravors: weißes, ovales Objekt, glatt, ohne erkennbare Antriebssysteme, ohne Steuerflächen.
Dietrich betonte in Interviews (u.a. 60 Minutes, 2021), das Verstörendste sei nicht das Objekt selbst gewesen — sondern die institutionelle Stille danach: kein Debriefing, keine Untersuchung, kein Follow-up; unter Kollegen sei das Erlebnis eher belächelt worden.
Erst als das FLIR1-Video 2017 in der New York Times erschien, habe die Öffentlichkeit erfahren, was ihre Staffel 2004 erlebt hatte.
Dietrich behauptet keine außerirdische Herkunft — sie sagt, die Besatzungen hätten etwas beobachtet, das jenseits aller ihnen bekannten Technologie lag, und dass die Aussagen der beteiligten Piloten glaubwürdig seien. Sie sprach sich für einen systematischen, stigmafreien Meldeweg aus.
Einordnung: Als zweite unabhängige Direktzeugin des Nimitz-Vorfalls bestätigt Dietrich Fravors Bericht ohne Möglichkeit zur gegenseitigen Beeinflussung. Ihre Glaubwürdigkeit als erfahrene Kampfpilotin und Offizier ist unbestritten.
Primärquelle: 60 Minutes, CBS News — Transkript des Interviews (16. Mai 2021)
Die vier Aussagen vom 26. Juli 2023 markieren einen historischen Einschnitt — nicht weil sie alle das Gleiche behaupten, sondern weil sie es jeweils aus unterschiedlichen Winkeln tun und sich dabei gegenseitig verstärken.
Fravor, Graves und Dietrich sind Direktzeugen: Sie sagen, was sie gesehen haben. Grusch ist ein institutioneller Zeuge: Er sagt, was er aus einem System von 40 Insiderkontakten erfahren hat. Zusammen ergibt sich ein Bild, das schwer zu verwerfen ist — auch für Skeptiker.
Wichtig ist, was danach nicht passierte. Das Verteidigungsministerium dementierte nicht die Aussagen von Fravor oder Graves. Es zweifelte nicht an den Radaraufzeichnungen oder FLIR-Videos. Es sagte: Die Phänomene existieren. Es hat keine Erklärung. Das ist eine fundamentale Aussage — denn vorher war die offizielle Haltung jahrzehntelang: Es gibt nichts zu erklären.
Gruschs Behauptungen sind komplexer einzuordnen. Der Inspector General stufte seine Meldung als glaubwürdig ein — ein rechtlicher Begriff mit klaren Konsequenzen. Das Büro AARO widersprach ihm 2024. Mehrere Kongressmitglieder, die Zugang zu klassifizierten Briefings hatten, äußerten sich danach öffentlich besorgt.
Was hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, ist bis heute nicht vollständig öffentlich.
Wo stehen wir heute? In einem Prozess, der sich beschleunigt. Seit 2017 — als die New York Times das AATIP enthüllte — hat die US-Regierung mehr über UAP zugegeben als in den 70 Jahren davor zusammen. Jede Freigabe produziert neue Fragen.
Jede Anhörung bringt neue Zeugen. Das System der Geheimhaltung, das über Jahrzehnte funktionierte, steht unter wachsendem Druck von innen: durch Kongressmitglieder, die Antworten fordern, und durch Insider, die das Schweigen brechen.
Personen, die öffentlich oder vor dem Kongress über UAP-Programme ausgesagt haben

Nach eigenen Angaben Leiter des Pentagon-UAP-Programms AATIP; trat 2017 aus Protest zurück. Beschreibt UAP durch fünf physikalische Merkmale (Five Observables), die keine bekannte Technologie erklären kann.
Zur Person →
Oberst a.D. (US Army). Bestätigte öffentlich: Beweise für nicht-menschliche Intelligenz existieren. Die US-Regierung befinde sich in einem Prozess der „kontrollierten Disclosure".
Zur Person →
Konteradmiral a.D., Ex-NOAA. Sprach öffentlich über USO (Unidentified Submersible Objects). Fordert trans-domain-Untersuchungsbehörde für Luft, Meer und Unterwasser.
Zur Person →
Ex-Deputy Assistant Secretary of Defense. Übergab 2017 die AATIP-Videos an die New York Times. Schlüsselfigur hinter dem modernen UAP-Diskurs.
Zur Person →
Stanford-Professor. Analysierte auf Anfrage von Regierungskreisen mutmaßliche UAP-Materialien und fand ungewöhnliche Isotopenverhältnisse, deren Ursprung offen bleibt.
Zur Person →
Astrophysiker. Briefte 2019 den US-Senat zu mutmaßlich nicht-terrestrischen Materialien. Arbeitete mit Admiral Thomas Wilson zusammen (Wilson-Davis-Memo).
Zur Person →
Ex-CIA-Direktor (2013–2017). Sagte Ende 2020 öffentlich, UAP könnten „eine andere Art Leben" darstellen — eine bemerkenswert offene Aussage für einen ehemaligen Geheimdienstchef.
Zur Person →
Kongressabgeordneter (Missouri). Besuchte 2024 ein SCIF und berichtete öffentlich von gezeigten UAP-Aufnahmen (Plasma-Orbs). Formelle Fragenkataloge an Geheimdienste.
Zur Person →
US Air Force Contractor & Special-Operations-Veteran. Trat 2025 als erster operativer Mitarbeiter öffentlich auf und berichtete über die persönliche Bergung zweier nicht-menschlicher Flugobjekte. Nach eigenen Angaben legte er eine 4,5-stündige Top-Secret-Aussage vor dem Senate Intelligence Committee ab.
Zur Person ›Alle offiziellen Dokumente, Gesetzgebungsschritte und politischen Meilensteine seit der NYT-Enthüllung 2017 — chronologisch, filterbar. Die Vorgeschichte ab 1947: Historisch
Rep. Eric Burlison (19. Aug.): US-Behörden analysierten, was UAP anzieht, und stellten diese Bedingungen Ende 2025 an einem Testgelände gezielt nach — „etwas erschien“. ODNI, CIA, FBI und Militärgeheimdienst vor Ort; Mehrheitsführer Scalise (Gang of Eight) erhielt das Briefing.
Passende PURSUE-Dokumente: FBI-302-Interview und ODNI-Ersthandbericht (ODNI-UAP-D001) hochrangiger Geheimdienstler — Helikoptersuche mit FLIR/NVG, „superheißer“ Orb, Objekt-Teilung, Lichtschwarm.
Analyse von Marik von Rennenkampff: hohe Wahrscheinlichkeit White Sands Missile Range. Coultharts These einer Trump-autorisierten Abschuss-Operation ist unbestätigt.
41 Dateien aus fünf Behörden, erstmals inklusive einer Akte des Exekutivbüros des Präsidenten. Herzstück: acht FBI-Vernehmungsprotokolle zu dreieckigen Objekten (2002–2026) samt digitaler Rekonstruktionen.
Ein AFSOC-Geheimdienstbericht dokumentiert ~25 Objekte über dem Golf von Oman (September 2021), darunter zwei „kalte Orbs“ ohne Wärmesignatur — der Bordrekorder fiel „unerklärlicherweise“ aus.
Historisch: CIA-Aufklärung des Puerto-Rico-Intercepts 1964 (Mach-3-Deltaobjekt, BYEMAN-Kanal) und die 245-seitige AMC-Analyse von 1947/48, die analytische Basis von Project Sign.
Das Weiße Haus ließ den TV-Psychologen Dr. Phil McGraw die 4. PURSUE-Tranche vor der Öffentlichkeit einsehen. McGraws eigener Erklärungsansatz: Die Administration „möchte, dass ich genau das tue, was ich tue" — als einer der bekanntesten TV-Psychologen Amerikas das Thema einem Millionenpublikum vermitteln.
Eine plausible Lesart: gezielte psychologische Vorbereitung der Öffentlichkeit auf weitere Disclosure-Schritte.
McGraw nach der Einsicht: „Unsere Regierung hat uns 79 Jahre lang belogen — durch Verschweigen, durch Ablenkung, durch die gezielte Diskreditierung von Zeugen. Diese Dokumente beweisen: Es war ein System. Kein Zufall.“ NewsNation, Juli 2026 →
40 Dateien (14 Dokumente, 19 Videos) von Pentagon, NASA, CIA, FBI und Energieministerium. Belegt: UAP über Nuklearanlagen-Muster seit 1947 (Richmond → Green Fireballs → Malmstrom → Amarillo 2015). 2025-Sichtungen über Ostchinesischem Meer. Zeugenbedrohungen dokumentiert.
Die US-Regierung richtet das interagency UAP Governance Board (16. Juni) und einen unabhängigen Wissenschaftlichen UAP-Forschungsrat (15. Juni) ein — erstmals eine dauerhafte institutionelle Architektur für UAP-Forschung und Deklassifizierung außerhalb ad-hoc-Reaktionen.
2. Tranche (22. Mai): 51 Pentagon-Sensorvideos, erstmals NSA-UAP-Akten, syrisches Instant-Acceleration-Video, erstmals ein UAP-Abschuss-Video. 3. Tranche (12. Juni): CIA springt von 1 auf 19 Dateien; AARO-Direktor Kosloski beschreibt orange Mutter-Orb, die rote Sub-Orbs ausschießt; 209 Orb/Disk-Sichtungen nahe Militärbasen dokumentiert.
Das „Presidential Unsealing and Reporting System for UAP Encounters" (PURSUE) geht live: 158 Dateien (Militärberichte, Pilotenzeugnisse, Videos, historische Dokumente bis in die 1940er, Apollo-Mission-Berichte). Mehr als eine Milliarde Seitenaufrufe in der ersten Woche. Größte institutionelle UAP-Öffnung in der Geschichte der USA.
Trump unterzeichnet eine Executive Order zur vollständigen Inventarisierung und Freigabe aller UAP-bezogenen Regierungsgeheimnisse. Das Weiße Haus koordiniert die Freigabe; das Pentagon kündigt daraufhin die baldmöglichste Veröffentlichung „nie gesehener UAP-Informationen" an.
Journalist Michael Shellenberger zitiert Quellen, wonach Außenminister Marco Rubio glaubt, die USA hätten außerirdische Technologie geborgen und an private Militärauftragnehmer weitergegeben. Der Verteidigungshaushalt 2026 (NDAA) enthält drei neue UAP-Gesetzesbestimmungen.
GOP Oversight Committee: „Restoring Public Trust Through UAP Transparency and Whistleblower Protection." Mehrere Zeugen unter Eid — darunter Ex-USAF-Militärpolizist Jeffrey Nuccetelli zur UAP-Welle über der Vandenberg AFB 2003–2005 (fünf Vorfälle, offizieller MP-Blotter; → Sichtung #17) sowie Ex-Navy-Pilot Alexandro Wiggins und Dylan Borland. Vorsitz: Anna Paulina Luna. Parallel berichtet NASA von den besten je gefundenen Belegen für vergangenes Leben auf dem Mars durch den Perseverance-Rover.
Matthew Brown outet sich als Whistleblower und behauptet ein geheimes UAP-Programm direkt unter Kontrolle des Weißen Hauses (nicht des Pentagon). Das Pentagon bestätigt, Browns Aussagen zu untersuchen. Rep. Burlison integriert Brown formal in die Oversight-Untersuchung. Keine unabhängige Verifikation bisher.
Der US-Kongress richtet eine dedizierte „Task Force zur Freigabe von Regierungsgeheimnissen" ein. Parallel bestätigt das Pentagon Untersuchungen zu mehreren neuen Whistleblower-Aussagen. Der FBI-Direktor Kash Patel gilt als UAP-informiert; Geheimdienstkreise beginnen interne Briefings zu koordinieren.
Ex-Militärangehöriger Jake Barber outet sich als Whistleblower und behauptet unter Eid, an UAP-Bergungen beteiligt gewesen zu sein. Trump verspricht kurz nach Amtsantritt, alle Regierungsgeheimnisse zu UAPs zu inventarisieren und freizugeben. Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard setzt UAPs auf die Prioritätenliste der Nachrichtendienste.
AARO-Direktor Dr. Jon Kosloski sagt vor dem Kongress aus: Das berühmte GoFast-Video (#2) sei per Geospatial-Analyse und Trigonometrie „mit hoher Konfidenz" ein Parallax-Effekt — das Objekt befand sich nicht knapp über dem Wasser, sondern auf rund 13.000 Fuß. Ebenfalls als aufgeklärt präsentiert: die „Puerto Rico Objects" und „Mt. Etna". Gimbal bleibt dagegen offen.
Gleichzeitig beschrieb Kosloski zwei Fälle, die AARO aktiv untersucht (Teil von 21 Fällen mit ausreichend Datenlage): Ein großer, oranger Orb, mehrere hundert Fuß über Grund, gemeldet von einem Polizisten im Westen der USA — bei Annäherung: ein „schwärzer-als-schwarzes" Objekt von der Größe eines Toyota Prius, das sich auf 40–60 m Entfernung um 45° neigte, senkrecht hochschoss (schneller als jede bekannte Drohne) und beim Verschwinden rot-blaue Lichter blitzen ließ, die den Fahrzeuginnenraum „wie Feuerwerk" erhellten. Und: ein großer metallischer Zylinder „in der Größe eines Verkehrsflugzeugs", gemeldet im Südosten der USA von Regierungsauftragnehmern — 15–20 Sekunden beobachtet, dann verschwunden. Kosloski: „Wie das Verschwinden funktionieren soll, können wir nicht erklären." CBS News, 20. Nov. 2024 →
Hunderte Sichtungen über US-Ostküste. FBI und DHS bestätigen Ermittlungen. Keine offizielle Erklärung bis heute. Burchett und Schumer fordern Aufklärung.
Fordert verpflichtendes, sanktionsfreies Meldesystem für UAP-Begegnungen von Militär- und Zivilpiloten. Eingereicht als Antwort auf Graves' Dokumentation der systemischen Nicht-Meldung.
AARO weist alle Behauptungen über geheime Programme zurück. Von Kongressmitgliedern, Forschern und Whistleblowern als selektiv und unvollständig kritisiert. Zentrale Zeugenaussagen seien ignoriert worden.
Review-Kommission ohne bindende Vollmachten. Private Unternehmen explizit ausgenommen. Senator Schumer kritisiert die Streichungen im Senat scharf und wirft dem Repräsentantenhaus vor, sich der Aufklärung zu widersetzen.
Hintergrund der Blockade: Gestoppt wurde das Gesetz maßgeblich von Abgeordneten wie Mike Turner, dessen größte Wahlkampfspender aus der Rüstungsindustrie kommen (Lockheed Martin, Raytheon, Boeing). Genau jene Contractor, denen investigativen Recherchen zufolge geborgenes Material lagern könnte, blieben so von Offenlegungspflichten und Eminent-Domain-Zugriff ausgenommen (nicht offiziell bestätigt).
Karl Nell skizziert auf dem ersten SOL-Foundation-Symposium einen „Kampagnenplan" für kontrollierte Disclosure. Im Mai 2024 präzisiert er auf der SALT-Konferenz: „Nicht-menschliche Intelligenz existiert. Sie interagiert mit der Menschheit. Es besteht kein Zweifel." Tim Gallaudet dokumentiert 2024 in einem SOL-Foundation-Bericht USO-Vorfälle der Navy.
Bipartisan eingebrachtes Gesetz modelliert nach dem Kennedy Assassination Records Act (1992). Forderungen: vollständige Aktenfreigabe, unabhängige Review-Kommission, Whistleblower-Schutz, Offenlegungspflicht für private Rüstungsunternehmen.
Bedeutendste UAP-Anhörung in der Geschichte der USA. Grusch behauptet geheime Programme und NHI-Fahrzeuge. Fravor und Graves bestätigen unerklärliche direkte Sichtungen.
All-domain Anomaly Resolution Office ersetzt UAPTF mit breiterem Mandat: Luft, See, Weltraum und Unterwasser. Erster institutioneller Rahmen für permanente UAP-Untersuchung.
House Intelligence Subcommittee. Pentagon präsentiert UAP-Footage und berichtet über 400 neue Fälle. Historischer Wendepunkt in der parlamentarischen Transparenz.
Intelligence Authorization Act 2022 verankert expliziten Schutz für Personen, die UAP-bezogene Informationen an den Kongress melden. Dieser rechtliche Rahmen ermöglichte Gruschs späteres öffentliches Auftreten.
Erster öffentlicher US-Geheimdienstbericht zu UAP. 143 von 144 Fällen unerklärlich. Außerirdischer Ursprung nicht ausgeschlossen. Mangel an Sensordaten als Hauptproblem genannt.
FLIR1 (Nimitz 2004), Gimbal und GoFast (Roosevelt 2015) werden als „unidentifiziert" klassifiziert und offiziell freigegeben. Erste offizielle Bestätigung, dass Militärpiloten auf unerklärliche Phänomene gestoßen sind.
Eric Davis brifete hinter verschlossenen Türen den Geheimdienstausschuss zu mutmaßlich nicht-terrestrischen Materialien. NYT-Journalist Ralph Blumenthal bestätigte danach: Davis sprach über „Off-World Vehicles Not Made on This Earth".
Cooper, Blumenthal und Kean decken das geheime Pentagon-Programm auf. Pentagon-Videos (FLIR1/Nimitz, Gimbal, GoFast) werden öffentlich. Beginn der modernen UAP-Diskussion. Mellon ermöglichte die Übergabe der Videos an die Times.
Advanced Aerospace Threat Identification Program, insgesamt 22 Mio. Dollar Förderung (2008–2011), nach eigenen Angaben später geleitet von Luis Elizondo, initiiert von Senator Harry Reid. Erst 2017 durch die New York Times öffentlich bekannt.
Die amerikanische Öffentlichkeit hat ein Recht, von Technologien unbekannter Herkunft, nicht-menschlicher Intelligenz und unerklärlichen Phänomenen zu erfahren.
Senator Chuck Schumer — bei der Einbringung des UAP Disclosure Act, Juli 2023
Die dokumentierten Fälle hinter den Kongress-Aussagen — mit Radar, Infrarot und Pilotenzeugnissen.
Zu den Sichtungen →Grusch, Fravor, Graves, Nell — die Menschen hinter den Aussagen, mit Profilen und Werdegang.
Zu den Personen →Die neuesten Entwicklungen: PURSUE-Freigaben, Kongress-Anhörungen und wissenschaftliche Funde.
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